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Johanna Leisch · Geschäftsführerin COO Konux GmbH SaaS ·

Agile Transformation konservative Industrie: Was Konux-COO Johanna Leisch über Innovation in regulierten Märkten weiß

Wie gelingt Agile Transformation in konservativen Industrien? Konux-COO Johanna Leisch zeigt, welche Frameworks und Mindsets wirklich funktionieren.

Inhalt

Agile Transformation konservative Industrie: Was Konux-COO Johanna Leisch über Innovation in regulierten Märkten weiß


Das Problem, das kein Strategie-Deck löst

Die meisten Transformationsprojekte scheitern nicht an der falschen Methodik. Sie scheitern daran, dass die Zeithorizonte falsch kalibriert sind, die internen Teams in getrennten Welten arbeiten — und die Führungsebene nicht versteht, warum schnelle Softwareentwicklung und jahrelange Regulierungsprozesse gleichzeitig wahr sein können.

Johanna Leisch, Geschäftsführerin und COO von Konux GmbH, führt ein IoT-SaaS-Unternehmen, das Vibrationssensoren in europäische Schieneninfrastruktur integriert und darauf eine KI-gestützte Wartungsplattform aufbaut. Konux verarbeitet Millionen von Zugüberfahrten in Echtzeit und liefert daraus automatisierte Wartungsempfehlungen an Infrastruktureigentümer und -betreiber. Das ist kein Nischenprojekt — das ist Digitale Transformation an einem der konservativsten und sicherheitskritischsten Infrastruktursysteme Europas.

„Es zwingt uns als Firma zu großer Offenheit und immer wieder die verschiedenen Sichtweisen in dieser Industrie unter einen Hut zu bringen, weil wir daran glauben, dass wir einen wesentlichen Beitrag zur Transformation dieser Branche leisten wollen.”

Was Leisch in diesem Gespräch beschreibt, ist kein Erfolgsnarrativ über schnelle Pivots und Wachstumshacks. Es ist eine präzise Feldanalyse dafür, wie Innovation in langzyklischen, regulierten Märkten tatsächlich funktioniert — und welche Frameworks, Denkmodelle und Führungsentscheidungen den Unterschied zwischen nachhaltigem Fortschritt und organisationalem Stillstand ausmachen.


Die wichtigsten Erkenntnisse


Im Detail: Wie Agile Transformation in konservativen Industrien wirklich funktioniert

Agile Methoden versprechen schnelle Markteinführung und kontinuierliche Optimierung. In regulierten Industrien wie Pharma und Medizintechnik stoßen diese Ansätze jedoch an Grenzen: Langzyklische Entwicklungsprozesse, strenge Compliance-Anforderungen und Sicherheitsstandards erfordern einen angepassten Transformationsansatz, der Agilität mit regulatorischer Realität vereint.

Warum klassische Startup-Geschwindigkeit in regulierten Märkten versagt

Die meisten Skalierungsratschläge für Tech-Startups gehen von einem impliziten Umfeld aus: einem Markt, in dem Kundenfeedback innerhalb von Tagen eingeholt werden kann, Produktiteration in Wochen passiert und ein MVP innerhalb von Monaten ausgerollt wird. In sicherheitskritischen, langzyklischen Branchen — Schieneninfrastruktur, Medizintechnik, Pharma, Luftfahrt — gelten andere Gesetze.

„Wenn wir davon sprechen, wie lange hat es gedauert, bis wir überhaupt uns Sensorik, also unsere Hardware in die Schiene verbauen durften, egal in welcher Infrastruktur innerhalb Europas, das hat Jahre gedauert, eben weil man aus gutem Grund mit Sicherheitsregulatorien und allem, was man zu bedenken hat, einen schweren Weg gehen muss.”

Das ist keine Klage — das ist eine strukturelle Realität, die jede strategische Roadmap in regulierten Märkten berücksichtigen muss. Konux hat nicht trotz dieser Langsamkeit skaliert, sondern weil das Unternehmen früh verstanden hat, welche Entwicklungspfade welche Zeitdimensionen haben.

Das Modell dahinter ist das Zwei-Phasen-Zeithorizont-Modell für regulierte Märkte: Hardware-Zulassung und Software-Entwicklung folgen grundlegend unterschiedlichen Zyklen — und dürfen organisatorisch und strategisch nicht vermischt werden.

Phase 1 — Hardware-Zulassung (Jahre): Regulatorische Tests, Sicherheitsnachweise, Behördenabnahmen, Infrastrukturkompatibilität. Kein Abkürzen möglich, keine agilen Sprints, keine MVPs. Hier zählt Dokumentationstiefe, Compliance-Exzellenz und stakeholder-übergreifendes Vertrauen.

Phase 2 — Software-Iteration (Wochen bis Monate): Sobald die Sensorik verbaut ist, schaltet das Entwicklungstempo vollständig um.

„Wenn es jetzt darum geht, dass die Sensorik erstmal verbaut ist, man in der Softwarelösung neue Feature Releases macht, dann reden wir von Monaten, manchmal auch von Wochen.”

Der entscheidende Engpass in Phase 2 ist nicht mehr die Technologie — er ist die Feedback-Schleife aus dem Feld, die direkt von den Geschäftsprozessen des jeweiligen Kunden abhängt. Hier trennen sich erfolgreiche von gescheiterten Transformationsprojekten: Wer kein strukturiertes Feedback-Capturing aus dem operativen Betrieb hat, iteriert blind.


Wie man kulturelle Spannungen zwischen Tech-Teams und Domänenexperten nutzt

Eines der hartnäckigsten Probleme bei der Digitalen Transformation in Infrastrukturunternehmen ist die interne Kulturkluft. Auf der einen Seite: Softwareentwicklerinnen und KI-Expertinnen, die in Sprints denken. Auf der anderen Seite: Bahnfachleute, Sicherheitsingenieure und Regulierungsexperten, die in Jahrzehnten denken. Beide Gruppen haben Recht. Beide Gruppen können sich gegenseitig blockieren.

„Es ist regelmäßig einfacher, sich einzurichten in der eigenen Welt, in der Welt mit Gleichgesinnten. Aber ist es das, was das Unternehmen am meisten vorantreibt? Eher nicht. Wo sich eigentlich die spannenden Fortschritte ergeben, ist immer in dieser Reibung und in diesem Ringen um Lösung und um Verständnis der anderen Position.”

Leischs Ansatz ist kein Kompromiss — er ist eine Führungsentscheidung. Die Interne Kulturbrücken-Architektur, die Konux implementiert hat, basiert auf einem kontraintuitiven Prinzip: Kulturelle Reibung wird nicht minimiert. Sie wird als Innovationskatalysator gezielt genutzt.

Das bedeutet konkret:

  1. Bewusstes Recruiting von Bahnindustrieveteranen und Tech-Innovatoren in denselben Teams — nicht in separaten Abteilungen.
  2. Transparente Benennung kultureller Unterschiede, anstatt so zu tun, als gäbe es sie nicht.
  3. Strukturierte Perspektivwechsel: Domänenexperten verstehen Softwareentwicklungslogik; Entwicklerinnen verstehen Regulierungslogik.
  4. ISO-Standards als Kundenrealität positionieren, nicht als bürokratisches Hindernis.

„Es ist wichtig, dass man beide Sichtweisen vereint und am Ende ein Ergebnis rausbekommt, was unseren Anforderungen an Schnelligkeit noch gerecht wird und aber auch den Kundenanforderungen an Dokumentation und Seriosität noch gerecht wird.”

Für Führungskräfte in cross-funktionalen Teams in MedTech, Pharma oder Energie ist dieser Punkt besonders relevant: Compliance-Teams und Entwicklungsteams dürfen nicht gegeneinander arbeiten. Die Anforderungen sind nicht widersprüchlich — sie adressieren unterschiedliche Stakeholder im Kaufprozess des Kunden.


Verkaufszyklen verkürzen durch Plattform-Strategie und Ökosystem-Denken

Einer der wichtigsten strategischen Hebel, den Konux entwickelt hat, ist der Pivot von einem Hardware-Produktunternehmen zu einer Data-Intelligence-Plattform — und darüber hinaus zu einem Rail-Ökosystem.

Die Logik dahinter ist einfach: Der regulatorische Weg, den Konux gegangen ist — Jahre der Zulassungsarbeit, Sicherheitstests, Infrastrukturintegration — ist ein massiver, akkumulierter Wettbewerbsvorteil. Andere Startups, die in diesem Markt innovieren wollen, müssten denselben steinigen Weg von vorne gehen.

„Vieles von dem, was Startups erreichen wollen, müssten das im Grunde diesen steinigen Weg noch mal von neuem gehen. Ist es nicht sinnvoll, über eine Art Ökosystem im Railbereich das nutzbar zu machen, was wir uns erarbeitet haben, indem sie sich auf unsere Infrastruktur mit drauf setzen und von einigen Modellen, die wir mühsam entwickelt haben, mitprofitieren?”

Das ist die Ökosystem-Strategie als Beschleuniger für Branchentransformation — und gleichzeitig ein Modell für schnellere Verkaufszyklen im eigenen Kerngeschäft. Wer als Plattform positioniert ist, verkauft nicht mehr nur ein Produkt, sondern Zugang zu einer Infrastruktur, die regulatorisch bereits abgesichert ist. Das reduziert die Entscheidungsbarriere bei potenziellen Kunden erheblich.

Für B2B-SaaS-Führungskräfte in langzyklischen Märkten ist die Frage: Welche technologische und prozessuale Infrastruktur haben wir aufgebaut, die für andere Partner wiederverwendbar ist? Wer diese Frage beantwortet, findet oft einen versteckten Plattform-Pivot, der Verkaufszyklen und Onboarding-Zeiten signifikant verkürzt.


Kundenfokussierung als nicht verhandelbares Fundament

Technologieverliebte Gründerinnen und Führungskräfte machen regelmäßig denselben Fehler: Sie priorisieren die Tiefe ihrer Technologie über die Schärfe ihres Kundenproblems. In regulierten, langzyklischen Märkten ist dieser Fehler tödlich — weil die Korrekturschleife Jahre dauert, nicht Wochen.

„Egal welche Erfolgsgeschichten man sich anhört von Startups, meistens haben alle gemeinsam, dass sie eine gnadenlose Ausrichtung auf ein Kundenproblem, auf das, was sie lösen, frühzeitig implementiert haben. Das bedeutet fast täglich mit dem Kunden zu interagieren und zu sprechen.”

Gnadenlose Kundenfokussierung — nicht als Buzzword, sondern als operative Praxis: tägliche Interaktion mit Endanwendern, strukturiertes Feedback-Capturing, direkte Verbindung zwischen Feldbeobachtungen und Software-Roadmap. Das ist die Basis, auf der Konux seine KI-Modelle verbessert, die aus Millionen von Zugüberfahrten lernen.

„Wenn du Bahn fährst und es rüttelt — vielleicht kommt gerade jemand alarmiert, der da mal gucken sollte.”

Diese Nähe zum Kundenproblem ist auch der Grund, warum Konux seine Plattformstrategie entwickelt hat: Nicht aus Technologiefaszination, sondern weil Kunden — Infrastruktureigentümer und -betreiber — ein vollständiges Wartungssystem brauchen, keine Sensorik-Hardware.


Mammutaufgaben strategisch dekomprimieren — ohne zu verzweifeln

Wer den Auftrag hat, eine ganze Branche zu digitalisieren, steht vor einem psychologischen und strategischen Problem: Die Aufgabe ist zu groß, um sie vollständig zu überblicken. Führungskräfte, die auf das Gesamtziel schauen, verlieren entweder den Mut oder verlieren die Konkretion.

„Die Herausforderung ist daran auch nicht zu verzweifeln, sondern sich immer wieder zu sagen: Wir gehen Schritt für Schritt und wir setzen immer wieder auf dem nächsten Schritt auf, anstatt daran zu verzweifeln, dass Prozesse lange dauern, dass Ausschreibungen lange dauern, manchmal jahrelang dauern.”

Die Mammutaufgaben-Dekompression ist keine Motivationsrhetorik — sie ist eine strategische Technik. Der nächste konkrete Schritt (3-6 Monate Horizont) wird isoliert, vollzogen, dann neu evaluiert. Verzweiflung an der Gesamtlangsamkeit ist kontraproduktiv. Konsistenz — nicht Geschwindigkeit — gewinnt in regulierten Märkten.

Dieser Ansatz ist direkt übertragbar auf PMO-Verantwortliche und Strategieleiter in großen IT-Organisationen, die komplexe Transformationsprogramme führen: Die Fähigkeit, den nächsten konkreten Meilenstein von der Gesamtvision zu entkoppeln, ist eine Kernkompetenz für Strategieumsetzung in regulierten Branchen.


Offenheit gegenüber Wettbewerb als Wachstumsstrategie

Ein letzter kontraintuitiver Punkt, den Leisch explizit anspricht: Die weit verbreitete Angst von Startups vor Ideenklau und Konkurrenz ist in den meisten Fällen eine Wachstumsbremse.

„Ich sehe eine große Angst von Startups, dass die Idee geklaut wird oder der Wettbewerb einem den Strich durch die Richtung macht. Das würde ich mittlerweile deutlich offener sehen. Meistens ist der Markt für gute Lösungen groß genug und aktiv sich anzuschauen, was andere machen und miteinander und voneinander zu lernen ist oft der bessere Weg.”

Für Führungskräfte in Dataplattformen im DACH-Raum und sicherheitskritischen Systemen bedeutet das konkret: Wettbewerbs-Intelligence ist kein Bedrohungsmonitoring — sie ist Lerninfrastruktur. Und ein Ökosystem aufzubauen, das auch Wettbewerber als Partner einbindet, beschleunigt Branchentransformation schneller als Abschottung.


Über Johanna Leisch

Johanna Leisch ist Geschäftsführerin und COO von Konux GmbH, einem Münchner IoT-SaaS-Unternehmen, das KI-gestützte Predictive-Maintenance-Lösungen für europäische Schieneninfrastruktur entwickelt. Konux verbindet Vibrationssensorik in Gleisweichen mit einer Cloud-Plattform, die aus Millionen von Zugüberfahrten automatisierte Wartungsempfehlungen ableitet. Leisch vereint operative Führungserfahrung in einem Deep-Tech-Startup mit dem strategischen Verständnis für regulierte, sicherheitskritische Infrastrukturmärkte — eine Kombination, die in der Branche ausgesprochen selten ist.


Strategieumsetzung in regulierten Märkten konsequent vorantreiben?

Was Johanna Leisch beschreibt, ist kein Sonderfall aus der Bahnbranche — es ist ein präzises Modell für jede Organisation, die disruptive Innovation in langzyklische, regulierte Umfelder einbringen muss. Ob MedTech, Pharma, Energie oder große IT-Organisation: Die Mechanismen sind dieselben. Die Zeithorizonte müssen getrennt gemanagt werden. Die interne Kulturreibung muss als Ressource genutzt werden. Compliance und Entwicklung müssen aligned sein, nicht im Widerstreit. Und Führung braucht die Fähigkeit, Mammutaufgaben in konsistente, erreichbare Schritte zu dekomprimieren — ohne den Gesamtanspruch zu verlieren. Wenn Ihre Organisation an genau diesen Hebeln arbeitet und die Durchsetzungsgeschwindigkeit von Strategie messbar erhöhen will, ist der nächste Schritt ein konkretes Gespräch.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis Hardware-Innovation in regulierten Infrastrukturbranchen marktreif wird?

In sicherheitskritischen Infrastrukturbranchen dauert die Erstzulassung von Hardware typischerweise mehrere Jahre. Konux benötigte Jahre, um Vibrationssensoren in europäische Schieneninfrastruktur einbauen zu dürfen. Sicherheitsregulatorien, Kompatibilitätstests und Behördenabnahmen sind nicht umgehbar — sie sind Teil des Produktweges.

Wie verbindet man agile Softwareentwicklung mit ISO-Standards und langzyklischen Kundenanforderungen?

Der Schlüssel liegt in der strikten Trennung von Hardware- und Software-Zeithorizonten. Nach erfolgter Hardware-Integration laufen Software-Feature-Releases in Wochen bis Monaten. ISO-Dokumentation ist keine Bremse, sondern Kundenanforderung — Compliance und Entwicklung müssen als ein Team arbeiten, nicht gegeneinander.

Wie managt man kulturelle Spannungen zwischen Technikteams und Domänenexperten in Startups?

Kulturelle Reibung zwischen Bahningenieurinnen und Softwareentwicklern ist kein Problem, das gelöst werden muss — sie ist der Innovationskatalysator. Führung moderiert die Spannungen konstruktiv, macht Perspektivunterschiede transparent und feiert Erfolge, die nur durch diese gemischte Teamzusammensetzung entstehen konnten.

Welche Strategien verkürzen Verkaufszyklen in konservativen Industrien?

Der wirksamste Hebel ist ein Plattform-Pivot: Wer die eigene regulatorische Infrastruktur als Backbone für Partner und andere Marktteilnehmer öffnet, reduziert Entscheidungsbarrieren bei Neukunden erheblich. Konux nutzt dieses Modell, um andere Startups auf die eigene Rail-Plattform aufzusetzen — ohne denselben mehrjährigen Zulassungsweg durchlaufen zu müssen.

Wie kann ich bei einer Mammutaufgabe nicht verzweifeln und konsistenten Fortschritt machen?

Verzweiflung entsteht, wenn man permanent auf die Gesamtaufgabe schaut. Das Gegenmodell: Den nächsten konkreten, erreichbaren Schritt im 3-6-Monats-Horizont isolieren, vollziehen und danach neu evaluieren. Konsistenz — nicht Geschwindigkeit — ist der entscheidende Faktor in langzyklischen Transformationsprozessen.


Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis Hardware-Innovation in regulierten Infrastrukturbranchen marktreif wird?

In sicherheitskritischen Infrastrukturbranchen dauert die Erstzulassung von Hardware typischerweise mehrere Jahre. Konux benötigte Jahre, um Vibrationssensoren in europäische Schieneninfrastruktur einbauen zu dürfen. Sicherheitsregulatorien, Kompatibilitätstests und Behördenabnahmen sind nicht umgehbar — sie sind Teil des Produktweges.

Wie verbindet man agile Softwareentwicklung mit ISO-Standards und langzyklischen Kundenanforderungen?

Der Schlüssel liegt in der strikten Trennung von Hardware- und Software-Zeithorizonten. Nach erfolgter Hardware-Integration laufen Software-Feature-Releases in Wochen bis Monaten. ISO-Dokumentation ist keine Bremse, sondern Kundenanforderung — Compliance und Entwicklung müssen als ein Team arbeiten, nicht gegeneinander.

Wie managt man kulturelle Spannungen zwischen Technikteams und Domänenexperten in Startups?

Kulturelle Reibung zwischen Bahningenieurinnen und Softwareentwicklern ist kein Problem, das gelöst werden muss — sie ist der Innovationskatalysator. Führung moderiert die Spannungen konstruktiv, macht Perspektivunterschiede transparent und feiert Erfolge, die nur durch diese gemischte Teamzusammensetzung entstehen konnten.

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